Wienerhorn von Engelbert Schmid

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Wienerhorn von Engelbert Schmid

Beitragvon cortrom » Do 1. Jan 2026, 14:03

Hallo in die Runde.
Ich wünsche Euch allen ein Frohes neues Jahr 2026.

Ich schaue mir gerade das Neujahrskonzert mit den Wiener Philharmonikern an. Beim Anblick der Wienerhörner habe ich mich an die Neuentwicklung von Engelbert Schmid erinnert die er vor einigen Jahren gemacht hat. Mich würde mal interessieren, wie diese Instrumente im Profibereich angenommen werden. Ich habe sie bei TV-Aufzeichnungen noch nie gesehen.

Wie ist Euere Erfahrung bzw. Einschätzung.
Hat jemand schon mal so ein Horn von Engelbert Schmid getestet?

Viele Grüße
cortrom
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Re: Wienerhorn von Engelbert Schmid

Beitragvon Günther » Do 8. Jan 2026, 15:50

Hier ist eine der seltenen Aufnahmen:

https://www.youtube.com/watch?v=pcDJ3t4Gt7c

Bei Zeit 0:38 sieht man Lars Stransky, welcher kurze Zeit auf einem Schmid Wienerhorn gespielt hat. Er spielt aber schon lange wieder auf Yamaha.

Ich selbst hatte vor längerer Zeit einmal die Gelegenheit eines auszuprobieren. Das Horn ist an sich nicht schlecht, aber das Konzept halte ich für verfehlt. Wenn ich mal unbedingt in B spielen muss, dann besser am Doppelhorn, wo ich schnell wieder aufs F-Horn umschalten kann. Und wer Bögen für ein Naturhorn besitzt hat auch meist schon das Horn dazu.
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Re: Wienerhorn von Engelbert Schmid

Beitragvon cortrom » Sa 10. Jan 2026, 14:27

Hallo Günther,
vielen Dank für deine Antwort.
Mich hätte einfach mal interessiert, wie es im Profibereich so ankommt, da er ja sinngemäß anmerkt, dass seine Neuentwicklung das Wienerhorn auf ein anderes Niveau hebt, insbesondere was Spielbarkeit und Intonation betrifft.
Mich würde mal interessieren, warum Lars Stransky, welcher wie du schreibst kurze Zeit auf einem Schmid Wienerhorn gespielt hat wieder auf Yamaha umgestiegen ist.

- Waren es eher traditionelle Gründe, fehlende Akzeptanz der Neuentwicklung
- Oder sind die angeblichen Vorteile doch nicht so vorhanden wie es laut Beschreibung den Anschein hat.

Wie war denn deine Einschätzung, nach dem du es getestet hast?
Hättest du dich bei einem Neukauf dafür entscheiden können oder hättest du dich doch eher in Richtung traditioneller und etablierter Anbieter von Wienerhörnern orientiert?

Viele Grüße
Cortrom
Gruß

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Re: Wienerhorn von Engelbert Schmid

Beitragvon otto » Di 13. Jan 2026, 10:29

Seit Jahren spiele ich schon auf einem WH von Haagston - mit einem Jungwirthbogen. Diese Hörner sieht man auch nicht im Profibereich. Ich denke, es ist so wie in Deutschland, wo die "Meisten" auf einem Alex 103 ihren Dienst machen. Andere gute oder weniger gute Hornbauer bebommen hierbei "schlecht den Fuß zwischen die Türe". Der Markt ist zudem nicht groß für Wienerhörner (im Vergleich zum Doppelhorn).
Der Preis ist ja zudem noch das andere: Das 601 oder das Jungwirth bekommst Du für weniger Geld als das von Schmid.
Eines von Schmid habe ich noch nicht in den Händen gehalten. Wäre interessant mehr davon zu hören.
Grüße
otto
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