Biographie Richard Strauss

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Biographie Richard Strauss

Beitragvon Landsknecht1 » Di 26. Jan 2010, 13:28

Liebe Forumsteilnehmer,

ich bin auf der Suche nach einer guten Biographie über Richard Strauss.
Da verschiedene auf dem Markt sind hoffe ich, dass Ihr mir eine
Empfehlung aussprechen könnt.
Wer kann mir etwas über die von Franzpeter Messmer sagen?

Vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße
Peter
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Günther » Fr 29. Jan 2010, 04:12

Hallo Landsknecht1!

Durch die Hand der Schönheit
Richard Strauss und Wien - Christoph Wagner-Trenkwitz


diese Bio deckt zwar wahrscheinlich nicht alles ab, ist aber informativ über die wahrscheinlich wichtigste Zeit in Strauss Berufleben und ist außerdemgut zu lesen.

Grüsse aus Wien
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Hödlmoser » Sa 30. Jan 2010, 01:47

Die beste Info hat sicher unser Prof, da er auf dem Platz des Vaters war!
Sag was Hans.
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Prof » Do 4. Feb 2010, 22:16

Einfach in irgendeine StaBi (Staatsbibliothek - z.B. in Mannheim) gehen und im Zettelkasten unter Richard Strauss suchen, vielversprechende Titel suchen, raussuchen lassen, anschauen und nach der persönlichen Entscheidung wählen und kaufen. Wenn es nicht für eine wissenschaftliche Arbeit ist, dann reichen die Wikipediaangaben auch. Schneidermusik (Musikantiquariat Hans Schneider 08158-3050) in Tutzing könnte auch eine gute Strauss-Biographie in seinem Verlag haben. Bei Schneider gibt es nur gute Titel.
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Altcorno » So 7. Feb 2010, 17:01

Prof hat geschrieben:Einfach in irgendeine StaBi (Staatsbibliothek - z.B. in Mannheim) gehen und im Zettelkasten unter Richard Strauss suchen, vielversprechende Titel suchen, raussuchen lassen, anschauen und nach der persönlichen Entscheidung wählen und kaufen. Wenn es nicht für eine wissenschaftliche Arbeit ist, dann reichen die Wikipediaangaben auch. Schneidermusik (Musikantiquariat Hans Schneider 08158-3050) in Tutzing könnte auch eine gute Strauss-Biographie in seinem Verlag haben. Bei Schneider gibt es nur gute Titel.


Das Zauberwort heißt 'bibiographieren'. Wie @Prof das beschreibt, ging es in meiner Studentenzeit. (Mit der Ausnahme, dass der zweite Teil - wählen und kaufen - damals von mir etwas restriktiver gehandhabt wurde.)

Heute macht man die Recherche bequem im Online-OPAC der Bibiotheksverbünde. Ich bevorzuge BVB, weil ich mir die Bücher dann über die öffentliche Bibiothek am Ort kommen lassen kann. Will man vergriffene Titel erwerben, kann man Antiquariatskataloge ZVAB.de (oder international) Abebooks.de bemühen. Ansonsten die üblichen Online-Buchhändler.

Eine Recherche unter *Richard Strauss Biographie* ergab:

"Eine 3000jährige Kulturentwicklung abgeschlossen" Biographie und Geschichte in den Metamorphosen von Richard Strauss
Lütteken, Laurenz
Winterthur
2004
BVB-Verbundkatalog


2 Drei kleinere Kapitel zur Strauss-Biographie
Seidl, Arthur
Merker
Wien
1914
BVB-Verbundkatalog


3 ¬Eine¬ Strauss-Biographie
Seidl, Arthur
Straußiana
1913
BVB-Verbundkatalog


4 Richard Strauss die Biographie
Boyden, Matthew
München [u.a.]
1999
BVB-Verbundkatalog


5 Richard Strauss Biographie eines Klangzauberers
Messmer, Franzpeter
Zürich u.a.
1994
BVB-Verbundkatalog


6 Richard Strauss Biographie
Steinitzer, Max
Berlin u.a.
1914
BVB-Verbundkatalog


7 Richard Strauss Biographie
Steinitzer, Max
Berlin
1922
BVB-Verbundkatalog


8 Richard Strauss Biographie
Steinitzer, Max
Stuttgart
1927
BVB-Verbundkatalog

Wenn sämtliche Bibiotheken in Bayern nicht mehr im Katalog haben, ist die Vorauswahl relativ einfach: Die beiden Titel aus den Neunzigern sollte man sich anschauen und nach Lektüre vielleicht sogar anschaffen.

Die Biographie von Messmer, Franzpeter ist von Amazon lieferbar. Ebenso die von von Boyden, Matthew.

Das neuere Werk mag aber nicht immer das bessere sein. Man kann jetzt noch einen Schritt weiter gehen und Werke suchen, die ein Stellenwert in der Forschung hatten, z. B. weil in ihnen originäre Quellen ausgewertet wurden. Das können auch ältere Werke sein, auf denen aufgebaut, aus denen zitiert oder aus denen einfach nur abgeschrieben wurde. Hierzu würde ich als Ausgangspunkt einen Literatur- bzw. Forschungsbericht wählen, und dort unter dem Stichwort Biographie nachlesen.
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon suerdes » Mo 8. Feb 2010, 08:51

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12.10.1999 findet man eine Sammelrezension zum Thema. Diese kann man sich im Archiv der Zeitung heraussuchen und für einen geringen Kostenbetrag herunterladen.
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Prof » Di 9. Feb 2010, 08:14

Lieber "altcorno" !

Jetzt muß ich spaßeshalber nochmals zugreifen.

Gibt es bei Dir ein Problem mit dem "bibi" ? Lies doch Deinen letzten Beitrag noch einmal durch. Früher hätte man einfach Bücherei gesagt und dabei an die griechische Bezeichnung gedacht. Und in dem Satz "Wenn sämtliche Bibi-o-theken in Bayern nicht mehr im Katalog haben" liegst Du wahrscheinlich nicht nur mit dem "Bibi" falsch, sondern auch mit den angeführten Werken. In der Bayerischen StaBi und in der Münchner Stadtbibliothek dürfte so ziemlich alles zusammengetragen sein, was über Richard Strauss geschrieben wurde. Ich empfehle aber doch die Fachausdrücke "bibliographieren" und "Bibliothek". Nichts für ungut. Es ist nicht herabsetzend gemeint, sondern konstruktiv korrigierend.

Es gibt dann noch das Richard Strauss Institut in Garmisch.

Liebe Grüße.

PS: Das Wort "Bibi-o-thek" könnte man für die Urinprobensammlung beim Hausarzt verwenden, - weißt Du, die Plastikbecher vor der eigentlichen Laboruntersuchung, schön aufgereiht im Labor -, - also, eigentlich richtig g´spassig - ......... Es würde als "Bi-biothek" auch zur Bezeichnung einer doppelte angelegten Muster-Zellkultur dienen können. - Was die Kollegen doch gemein sein können ? (bezieht sich auf mich !)
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Altcorno » Mi 10. Feb 2010, 05:52

Prof hat geschrieben:Lieber "altcorno" !

Jetzt muß ich spaßeshalber nochmals zugreifen.

Gibt es bei Dir ein Problem mit dem "bibi" ?


Lieber Prof,

was soll der Quatsch? Es ist doch offenkundig, dass hier ein Tippfehler vorliegt!

Ich habe leider in der Tat wohl etwas Probleme mit dem Schreiben am Bildschirm, liegt wahrscheinlich an den geteilten Gläsern und den Augen, die auch nicht besser werden. Zugegeben, man verlässt sich heutzutage auch zu gerne auf die automatische Rechtschreibkorrektur, die es hier allerdings nicht gibt.

Liebe Grüße!
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Prof » Mi 10. Feb 2010, 10:39

Naja, lieber altcorno, dreimal danebengreifen (bibiographieren, Bibiothekverbände, Bibiotheken) ist "verdächtig". Da darf man wohl Spaß machen, oder ? Und geteilte Brillengläser ? Bei mir sind die Gläser dreigeteilt. Wie alt ist denn der Herr ? Mit meinen bald vollendeten 68 habe ich auch zunehmend Schwierigkeiten, beim Schnellschreiben nicht zwischen die Tasten zu tippen und so zwei Buchstaben auszulösen oder falsche Tasten zu erwischen. Deshalb lese ich meine Texte vor dem Abschicken nochmals durch. Aber selbst dann rutschen noch Fehler durch. Vielleicht liegt es am computerinternen Wörtergedächtnis. Manchmal machen sich diese Dinger selbständig. Das ist wie beim Horn. Man zielt genau, der Ton kommt aber doch (zumindest hie und da) anders als beabsichtigt. Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat (ist natürlich individuell), funktioniert die Steuerung zwar noch, die Gliedmaßen reagieren aber oft nicht so, wie sie sollen. Das mit dem "Bibi" geht aber meistens noch, manchmal, wenn es so saukalt zieht, pressierts allerdings, - offen zugegeben.

Aber diese drei "typos" waren zu lustig. Da mußte es sein.

Friedenspfeife ??

Liebe Grüße

PS: Kannst Dich gerne gelegentlich revanchieren.
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Re: Biographie Richard Strauss

Beitragvon Altcorno » Fr 12. Feb 2010, 12:38

Prof hat geschrieben:Naja, lieber altcorno, dreimal danebengreifen (bibiographieren, Bibiothekverbände, Bibiotheken) ist "verdächtig". Da darf man wohl Spaß machen, oder ? Und geteilte Brillengläser ? Bei mir sind die Gläser dreigeteilt. Wie alt ist denn der Herr ? Mit meinen bald vollendeten 68 habe ich auch zunehmend Schwierigkeiten, beim Schnellschreiben nicht zwischen die Tasten zu tippen und so zwei Buchstaben auszulösen oder falsche Tasten zu erwischen. Deshalb lese ich meine Texte vor dem Abschicken nochmals durch. Aber selbst dann rutschen noch Fehler durch. Vielleicht liegt es am computerinternen Wörtergedächtnis. Manchmal machen sich diese Dinger selbständig. Das ist wie beim Horn. Man zielt genau, der Ton kommt aber doch (zumindest hie und da) anders als beabsichtigt. Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat (ist natürlich individuell), funktioniert die Steuerung zwar noch, die Gliedmaßen reagieren aber oft nicht so, wie sie sollen. Das mit dem "Bibi" geht aber meistens noch, manchmal, wenn es so saukalt zieht, pressierts allerdings, - offen zugegeben.

Aber diese drei "typos" waren zu lustig. Da mußte es sein.

Friedenspfeife ??

Liebe Grüße

PS: Kannst Dich gerne gelegentlich revanchieren.


Lieber Prof,

es gibt nichts zu revanchieren. Im Internet sollte man sich auch doppelt überlegen, wie was ankommt (meine Devise). Im 'richtigen Leben' bin ich weniger einfühlsam und schon gar nicht mimosenhaft.

Außerdem schätze ich Deine fachlichen Beiträge außerordentlich, solltest vielleicht mal ein paar Sachen aufschreiben. Dein Hornistenlexikon, das gerade bei mir auf dem Tisch liegt, könnte eine Überarbeitung vertragen.
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