Conn 8D

Fragen und Antworten zu Übungsmaterial, Literatur und Aufführungspraxis,..
Diskussionen rund ums Horn,...
...

Moderatoren: Günther, sysadmins

Conn 8D

Beitragvon Altcorno » So 24. Jan 2010, 18:49

Kurzer Hinweis:

Thomann hat neuerdings ein Conn 8D in Neusilberausführung im Programm.

http://www.thomann.de/de/cgconn_8_d_bb_f_doppelhorn.htm

Im Vergleich zu deutschen Fabrikaten ist der Preis von 3.490 € nicht gerade viel. Fragt sich, ob die Qualtät stimmt.
Altcorno
 
Beiträge: 412
Registriert: Do 15. Jan 2009, 21:16

Re: Conn 8D

Beitragvon Raphael » Mo 25. Jan 2010, 15:29

Viele amerikanische Hornisten sind gegenüber den neueren 8Ds sehr skeptisch. Die Meinung, dass die Qualität im Vergleich der Elkhart- und Letter-Series-Modelle der 50er, 60er und 70er stark abgenommen hat, ist dort weit verbreitet. In einigen Orchestern und auch in den LA Studios wird auf zum Teil 60 Jahre alten Modellen gespielt, die den besten "Hollywood-Sound" geben sollen. Es handelt sich bei dem Horn ja um einen Nachbau des Horner-Modells von Kruspe, welches eine sehr große Mensur aufweist. Ähnliche Modelle, die ebenfalls hauptsächlich über dem großen Teich beliebt sind, sind das Yamaha 668 und das Hoyer 6801/7801. Letztgenanntes wurde laut Hoyer in Zusammenarbeit mit Myron Bloom und Vince de Rosa, zweier alter Größen dieses Hollywood-Sounds, entwickelt und gefiel mir beim Probespielen sehr gut.
Etwas teurere Varianten derselben Bauart sind das Original von Kruspe, das Vintage-Modell von Conn und seit Neuestem das Duerk D8, welches auch von der Verarbeitung um Klassen besser als das 8D sein dürfte.

Das Conn 8D ist sicher einen Versuch wert, aber das fast baugleiche Hoyer 6801 aus heimischer Produktion ist auch nicht teurer, zumindest nicht in Deutschland.
Raphael
 
Beiträge: 102
Registriert: Do 15. Jan 2009, 13:17
Wohnort: Allgäu


Zurück zu WIENERHORN FORUM

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste