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Beitragvon Christian » So 27. Dez 2009, 19:51

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Re: HEYDAY'S

Beitragvon Martin2 » Mo 28. Dez 2009, 09:55

Für den Heydays- Kram wird ja ordentlich Werbung gemacht. Und von Posaunisten habe ich gehört, daß das Zugspray wohl nicht schlecht sei, aber es kommt darauf an, ob der Zug vernickelt, verchromt oder aus Neusilber ist. Bei Messingzügen (Barockposaune) ist wohl Fett und Wasser vorzuziehen.

Ich selbst benutze nur Hetman und kann deshalb zu dem Heydays- Zeug keine weiteren Aussagen machen.
Am besten ausprobieren. Aber meine Erfahrung sagt mir, daß die teuersten Produkte nicht automatisch auch die besten sind!
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Re: HEYDAY'S

Beitragvon HEYDAY'S » Fr 19. Feb 2010, 16:50

Christian hat geschrieben:Kennt jemand diese Produkte?

http://www.heyday-s.com/de/home/product ... ument.html



Liebe (Wiener)Horn-Freunde,

wer an anderer Stelle etwas zum Thema nachlesen möchte, dem sei ein kurzer Abstecher in dieses Forum bzw. der Thread empfohlen:

http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... =22&t=9429

Gern beantworte ich auch hier öffentlich alle Fragen rund um unsere Produkte und das Thema Instrumentenbau, Reinigung, Pflege etc.
Zuletzt geändert von HEYDAY'S am Mo 15. Mär 2010, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße,

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Re: HEYDAY'S

Beitragvon Michael_dL » Sa 20. Feb 2010, 19:42

Ich finde es sehr schade, daß hier auf diese Art und Weise Reklame gemacht wird.
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Re: HEYDAY'S

Beitragvon George » So 21. Feb 2010, 18:11

Ich finde es sehr schade, daß hier auf diese Art und Weise Reklame gemacht wird.


Also da würde ich die Kirche doch mal im Dorf lassen. Der Link ins Trompetenforum behandelt doch so ziemlich alles, was der ursprüngliche Fragesteller wissen wollte. Hinweise zur Robert Ostermeyer Musikedition oder zur Hans Pizka Edition nehmen wir sonst ja auch gerne an. ;-)
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Re: HEYDAY'S

Beitragvon Michael_dL » Mo 22. Feb 2010, 14:02

Lieber George,

bitte sei mir nicht böse, aber ich finde nicht, daß man die Dinge so einfach vergleichen kann. Der Herr Professor schreibt hier viele gute Beiträge ins Forum - und diese Firma HEYDAY'S macht, trotz des von Dir als gut bewerteten guten Links, nur Reklame. Ich wundere mich, woher die eigentlich wissen, daß es hier so einen Thread gibt.

Aber vielleicht reagiere ich auf Werbung wirklich etwas zu doll; man wird ja auch ständig & überall damit bombardiert. In diesem Falle bitte ich da um Entschuldigung. Nur die Vorstellung, hier nun von diversen Firmen und deren Produkten zu lesen, läßt mich einfach... *muahhh*

Viele Grüße
Michael_dL
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Re: HEYDAY'S

Beitragvon HEYDAY'S » Mo 15. Mär 2010, 18:38

Michael_dL hat geschrieben:Lieber George,

bitte sei mir nicht böse, aber ich finde nicht, daß man die Dinge so einfach vergleichen kann. Der Herr Professor schreibt hier viele gute Beiträge ins Forum - und diese Firma HEYDAY'S macht, trotz des von Dir als gut bewerteten guten Links, nur Reklame. Ich wundere mich, woher die eigentlich wissen, daß es hier so einen Thread gibt.

Aber vielleicht reagiere ich auf Werbung wirklich etwas zu doll; man wird ja auch ständig & überall damit bombardiert. In diesem Falle bitte ich da um Entschuldigung. Nur die Vorstellung, hier nun von diversen Firmen und deren Produkten zu lesen, läßt mich einfach... *muahhh*

Viele Grüße
Michael_dL


Hallo Michael_dL,

ich habe mir erlaubt, den Link auf eine bereits bestehende Diskussion zu unseren Produkten einfach als zweckdienliche Antwort auf die hier gestellte Frage zu posten. Nicht nur, weil da über unsere Produkte, sondern auch ganz allgemein zu Fragen der Pflege etc. verschiedenster Oberflächen fachliche Auskünfte zu finden sind, die m.E. hier auch interessieren könnten. Darüber hinaus habe ich angeboten, zu allen fachlichen Fragen (nicht nur zu unseren Produkten) Stellung zu nehmen und den regen Informations-, Gedanken- und Erfahrungsaustausch hier zu befruchten. Das scheint mir insgesamt auch der Sinn solcher Foren zu sein, oder ?

Eine Werbeaussage kann ich in meinem Beitrag nicht finden... Auch wenn ich eine prinzipielle Vorbehalte gegenüber Werbung durchaus verstehen kann, aber das ist definitiv keine.

Wenn die Moderatoren den Beitrag nur als Reklame bewerten, dann mögen sie ihn löschen.
Beste Grüße,

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Re: HEYDAY'S

Beitragvon Martin2 » Di 16. Mär 2010, 16:37

Dann möchte ich gleich mal 'ne Fachfrage an Heyday's stellen:

Perinetventile gibts mit unterschiedlichen Oberflächen: Verchromt, vernickelt, Monel (Edelstahl) und teils blankes Messsing. Die Perinetöle sind meist reines Petroleum mit etwas Silikonzusatz. Sollte man für vernickelte und verchromte Kolben ein Öl mit höherem Silikonzusatz verwenden als für solche aus Edelstahl? Hängt das auch davon ab, ob die Gehäuse aus Messing oder Bronze sind?
Daß Perinetventile vor jedem Benutzen zu ölen sind (aufgrund der hohen Lauffläche), ist klar. Aber welches Öl für welches Material?

Vorab herzlichen Dank für die Antwort.
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Re: HEYDAY'S

Beitragvon HEYDAY'S » Di 16. Mär 2010, 18:26

Martin2 hat geschrieben:Dann möchte ich gleich mal 'ne Fachfrage an Heyday's stellen:

Perinetventile gibts mit unterschiedlichen Oberflächen: Verchromt, vernickelt, Monel (Edelstahl) und teils blankes Messsing. Die Perinetöle sind meist reines Petroleum mit etwas Silikonzusatz. Sollte man für vernickelte und verchromte Kolben ein Öl mit höherem Silikonzusatz verwenden als für solche aus Edelstahl? Hängt das auch davon ab, ob die Gehäuse aus Messing oder Bronze sind?
Daß Perinetventile vor jedem Benutzen zu ölen sind (aufgrund der hohen Lauffläche), ist klar. Aber welches Öl für welches Material?

Vorab herzlichen Dank für die Antwort.


Hallo Martin2,

wie Günter Grass sagen würde ist das "ein weites Feld"...

Wir bei HEYDAY'S gehen beim Thema "Schmierung" ja eher eigene Wege mit funktionalen semipermanenten (Gleit-)Beschichtungen wie dem "slide". Daher nur eine allgemeine Antwort aus rein naturwissenschaflicher Sicht. Vielleicht kann ja die Fa. Hetmann dazu mehr sagen, die sich ja ausschließlich mit der Schmiererei befasst.

Allein die Begriffe Petroleum und Silikon bedürften schon einer umfassenderen Klärung.

Silikon(öle !) gibt es in ganz verschiedenen Viskositätsklassen und "Bauarten" (linear/zyklisch/funktionalisiert etc.) bis hin zum "Fett", Petroleum ist ein (völlig unstandartisiertes und damit unterschiedlich "dickes") Kohlenwasserstoffgemisch mit überwiegend Ketten mittlerer Länge, was aus der Rohöldestillation gewonnen wird. (Aromaten, also "Ringe" sind wegen des Krebsverdachts meist nicht mehr dabei)

Prinzipiell dürfte es sich bei Ventilen gar nicht so sehr um eine Schmierung im engeren Sinn handeln, denn große Kräfte und Reibungsmomente sind nicht zu überwinden. Vielmehr ist es ein "auf den richtigen Abstand" halten der Flächen und dabei den guten Kompromiss zwischen Standfestigkeit (darf also nicht so leicht wegfließen und weggeschoben werden) und Leichtgängigkeit (möglichst dünnflüssig sein) zu finden. Letztlich ist für die Auswahl des richtigen Öls also eine Frage des Ziel, was man erreichen will sowie der Rahmenbedingungen und des Spiels im Ventil.

Es ist davon auszugehen, dass die Hersteller heutzutage alle Öle verwenden, die harz- und säurefrei sind und somit das Material generell nicht mit dem Öl interagiert. Messing hat sicher die rauhste Oberfläche (weil es am empfindlichsten ist) und kann das Öl damit am besten festhalten. Einen Zusammenhang zwischen Petroleum/Silikonölanteilen und Material des Ventils/Buchse sehe ich nicht. Petroleum wird mit der Zeit verdampfen, Silikonöl nicht.

Das ist sicher jetzt eher eine salomonische und keine ultimativ klärende Antwort aber ich hoffe trotzdem etwas erhellend.
Beste Grüße,

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Re: HEYDAY'S

Beitragvon Martin2 » Di 16. Mär 2010, 19:25

Sehr erhellend, herzlichen Dank!
Die chemische Zusammensetzung der diversen Produkte rücken die Hersteller natürlich nicht 'raus - ist klar. Sollen sie auch nicht. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß bestimmte Materialien mit bestimmten Ölen einfach besser laufen und das Öl auch besser gehalten wird.
Wäre eine Teflonbeschichtung sinnvoll? Gibt es sowas schon?
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