von Raphael » Do 4. Mär 2010, 10:25
Ich konnte letztes Jahr ein C12 probespielen, zusammen mit der restlichen Doppelhorn-Palette von Hoyer. Im Vergleich mit dem DK121, das klar das beste Modell war, störte mich das konzeptbedingt hohe Gewicht der Mechanik des doppelten Umschaltventils; es muss einfach mehr Masse bewegt werden. Einen spürbaren akustischen Vorteil dieses Systems konnte ich beim Blasen nicht ausmachen. Ansonsten war das Horn ganz gut, aber das DK121 gefiel mir in eigentlich allen Punkten noch etwas besser. Letzteres ist meiner Meinung nach in einer Klasse mit Schmid zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Allerdings kann es bei Hoyer schnell teuer werden, wenn man Sonderwünsche wie unlackiert, "handgehämmertes" Schallstück oder ähnliches hat. Im normalen Produktionsprozess scheint soetwas nicht vorgesehen zu sein. Allerdings liefert Hoyer anders als Schmid oder Dürk auch an unzählige Händler, von den Stückzahlen ganz zu schweigen.
Aber zurück zum Thema: Das C12 ist kein schlechtes Horn (nicht gschimpft ist genug globt, sagt der Schwabe), aber meiner Meinung nach auch nichts besonderes.